nedjelja, 18. ožujka 2018.

DICH TRAGEN 🐾🐾🐾


Ich möchte dich tragen.
Deinen Schmerz teilen.

Ich möchte dir geben
Hoffnung zu glauben,
Glaube fürs Leben.
Hoffnung aufs Wiedersehen!
Weil, ein Wiedersehen
wird es geben.

Ich möchte deinen Schmerz teilen.
Dann hast du weniger zu tragen.

(für Ulli)

by Milena Drpic-Granic Covic

četvrtak, 1. ožujka 2018.

sonne

SONNE

sonne
sonne und kind

kind
kind und mutter

sonne
sonne und mutter

sonne und kind und mutter und
ein lächeln

😊

nedjelja, 31. prosinca 2017.

Jahresabschluss, mit Tränen und Hoffnung

Das Ende eines Jahres. Wir zählen das Jahr 2018.

Warum eigentlich? Warum zählen wir die Zeit? Wir gehen ja verloren in den ganzen Ziffern und Daten! Wozu muss man zum Beispiel  wissen, wie viele Tote es im 2. Weltkrieg gab? Hat uns diese Unmenge an Leichen etwa zur Vernunft gebracht, uns selbsternannte "Krönung der Schöpfung"? Nein, eigentlich nicht. Kriege haben nie aufgehört.

Menschen befinden sich im Krieg mit Menschen. Daher töten sie sich.

Menschen befinden sich im Krieg mit Tieren. Sie töten sie, vergewaltigen sie, häuten sie bei dem lebendigem Leibe, erschiessen sie aus Spaß. Ja, das Töten ist für manche Menschen zu Hobby geworden. Gesetzlich ist es sogar geregelt! Hochentwickelt, dass sage ich ja!

Menschen befinden sich im Krieg mit dem ganzen Planeten. Sie plündern die Erde, brennen sie nieder, vergiften die Gewässer, töten nicht aus Notwehr, sondern klar aus Blutrausch.

Menschen befinden sich im Krieg mit sich selbst.

Die meisten von ihnen haben vollkommen vergessen, dass wir hier auf der Erde nur kurze Zeit sind. Dass die Ewigkeit in einer anderen Form auf uns kommt. Dass alle Erdenbewohner, Tiere genauso wie Menschen, ein Recht auf Frieden haben. Auf ein Leben ohne Angst. Dass es mehr als genug für alle gibt. Dass wir etwas nicht besitzen können was auch anderen gehört!!  Dass wir Gutes tun sollten. Wer Gutes tut, kann Gutes erwarten. Dass das grösste Sieg ist, wenn man das Böse in dem eigenen Herzen besiegt hat...!

Wir Menschen haben auf diesem Planeten gar nichts erschaffen (außer Elend und Leid). Alles was wir sehen, würde uns gegeben!! Aus der gleichen Hand die auch Tiere erschaffen hat. Und so  manchem Tier mehr Einfühlungsvermögen wie manchen Menschen gegeben hat (oder haben sich Tiere  sehr positiv  entwickelt, und so mancher Mensch hat genau das versäumt?)

Was bleibt uns übrig? Hoffnung. Und ein Haufen Arbeit... Wir müssen wieder zurück zu uns selbst finden. Den Freden mit sich selbst schliessen. Wenn das jeder von uns schafft, hat der Krieg keine Chance mehr.

An die Arbeit!




ponedjeljak, 25. prosinca 2017.

Žućo


Žućo ist ein einheimischer Kater. Ein Oberösterreicher,  mütterlicher- und väterlicherseits. Er hat nur einen ausländischen Namen bei der Geburt erhalten. Na, nicht direkt bei der Geburt, aber bei der Taufe. 

Klein war er damals. Noch ein Baby! Hatte Flöhe und Würmchen. Monatelang grub er hingebungsvoll in meinen Blumentöpfen, das war sein liebstes Hobby. Damals passte er noch problemlos hinein. Irgendwann habe ich aufgehört zu schimpfen - Žućo, das darf man nicht! Irgendwann gab ich es auf. Dafür brüllte der Staubsauger bei uns stundenweise.
Seit dem nennen wir ihn "Monster", weil Žućo große Angst von ihm hatte! Die hat er übrigens immer noch.

Wie er damals zu uns kam, haben sich etliche Nachbarn aufgrund seines Namens bei uns beschwert. Was ist das für ein Name? Jessas Maria! Das lässt sich nicht aussprechen! Wie soll ich mir den Namen merken? Warum haben sie ihm keinen NORMALEN Namen gegeben? Und so weiter und so fort. 

Dem Namen zu trotz, haben alle den kleinen Žućo sehr lieb gewonnen. Er wurde gestreichelt, gefüttert, und manchmal, als ich draußen nach ihm gerufen hatte, und er sich nicht meldete, konnte ich sicher sein dass er irgendwo in einer Nachbarwohnung verwöhnt wurde!

Eine persönliche Freundin von Žućo nennt ihn Der Kleine Tschutschi. Er hat es gut akzeptiert weil er weiß wie sehr sie ihn jedes mal verwöhnt wenn wir zu Besuch sind. Er darf alles! Ausser sich im Klo Schüssel zu verstecken, versteht sich. Aber auch dass hat er am Anfang gemacht. War halt viel zu klein und viel zu schnell. Und seit dem ersten Tag, ist er  ein sehr intelligentes Katzentier...

Auf dem Foto sieht man dass Žućo nicht mehr klein ist. Man kann auch seine königlichen Maniere nicht übersehen, seine selbstsichere und herrische Haltung- hier bin ich der Boss! Worauf starrt   er so fixiert, kann ich nicht sagen, aber bei uns in der Wohnung gibt es noch  keine Mäuse! Ausser die zwei Spielmäuse von Žućo, von denen immer eine im Žućo's Wasserschüsserl schwimmt, während sich die andere vom Schwimmen erholt;

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Ich möchte diese Geschichte jetzt fertig schreiben, wo Du  noch neben mir sitzt und laut schnurrst.  Während Du  noch in meiner Nähe bist. Möchte mich jetzt schon für die wunderbare Zeit bedanken, die Du mit uns verbracht hast. Für so viele Situationen wo wir, Kinder und Erwachsene,  über Dich laut  gelacht haben, und Du uns mit deinem aufmerksamen, herzbohrendem   Katerblick angeschaut hast und dabei wohl gedacht - was für komische Kreaturen! Und dabei so groß und hässlich und schrecklich laut! 

Das mag ja auch stimmen dass wir Menschen groß und hässlich und laut sind! Aber wir sind Deine Menschen.

Und werden Dich nie im Stich lassen.



nedjelja, 3. rujna 2017.

Schaufensterpuppe (über Pop-Titanen und -Titten)

In der Zeitung, heute
Sah ich ein Foto.
Liebe Leute!

Aus der Zeitung
dreinschaut dumm
In Unterwäsche
-  Heidi Klum!!

Alles echt - 

Pardon!
Nur Hirn
aus Silikon...

Tierparadies Schabenreith

Tierparadies Schabenreith. Das Paradies für 450 Tiere, und auch für die Menschen, die Tiere lieben und wollen sie glücklich sehen. Ein helles Beispiel wie dieses Land, diese ganze Erde ticken sollte... Respekt dem Leben gegenüber, Respekt allen Geschöpfen gegenüber. Der Mensch ist auch nur ein Geschöpf, dessen Zeit auf der Erde sehr begrenzt ist...

450 Tiere. Liebe Leute, 450!!! Da gibt es keinen Urlaub. Da gibt es kein Wochenende.( "Bei uns ist jeden Tag Sonntag", sagt Herr Ing. Hofner oft lachend.) Sehr oft auch keine Nachtruhe. Tiere, die verletzt und schwer traumatisiert gebracht werden, oder sehr jung, kleine Babys ohne Mutter, müssen natürlich stundenweise versorgt werden. Ihr alle, die Kinder habt, wisst sehr genau was ich meine. In der Nacht aufstehen statt schlafen. Und am nächsten Morgen aufstehen und so tun als ob man ausgeschlafen hätte. Einfach voll im Einsatz sein.
Hab dort einen Patenhund. Alt ist er und leider auch sehr krank. Dem bleibt nimmer viel Zeit. Aber eines Tages, wenn er auf die Regenbogenbrücke steigt, wird er glücklich sein das irdische mit dem himmlischen Paradies tauschen zu können...
Bin der Frau Doris Hofner Foltin, der österreichischen Jane Goodall, und ihrem Ehemann, Ing. Harald Hofner, sehr dankbar für das was sie leisten. Ihre Tiere bekommen nicht nur einen bequemen Schlafplatz und genug Futter, sondern oben drein so viel Liebe, dass mir die Worte fehlen...
Sie fahren auch Tierrettung. Auch für Kremsmünster.
SIE BRAUCHEN ABER UNSERE UNTERSTÜTZUNG!! Mit der finanziellen Unterstützung des Staates bringen sie die Tiere genau für einen Monat durch! Und was ist mit den restlichen 11? Sie sind auf Spenden sehr angewiesen, und wenn wirklich ein jeder von uns einen Beitrag monatlich leisten würde, wäre es fürs Ehepaar und ihre Tiere nicht so stressig... Stress haben sie leider ohnehin genug!
Ich persönlich habe mit 15 € angefangen, und jetzt auf 50 € erhöht. Es ist mir jeden Cent wert.
Irgendwann werde ich wieder erhöhen...
Hut ab vor so viel Liebe zu den Tieren!






Nur mit dem Herzen sieht man gut


Weihnachten kommt.  Vorbereitungen? Mehr oder weniger ist es uns allen bekannt. Viel Stress. Hohe Erwartungen. Oft sind unsere Erwartungen so hoch, dass uns das wirklich Wichtige irgendwie entgeht.
Ich habe neulich ein Plakat gesehen mit dem Titel: Weihnachten wie in New York. Hat New York was mit Weihnachten zu tun? Jesus wurde in einer armen Familie geboren. Nicht in New York mit viel Glanz und Glamour unter Prominenten. Das, was für uns Menschen wichtig ist, das Äußere, spielt für den großen Gott anscheinend keine Rolle. Seine Erwartungen an uns sind hoch. Zu hoch nicht. Nur wenn wir faul sind, dann sind sie zu hoch.

Ist Weihnachten für uns zu X-mas geworden, wonach der Christbaum schon Ende September aufgestellt sein sollte (hab ich heuer, total geschockt, in einem Einkaufszentrum gesehen)? Neulich auf einem Fest, das ich moderiert habe, hat ein blinder Junge die Möglichkeit bekommen zu singen. Ich habe noch nie auf einem Gesicht so viel Glück gesehen wie in diesen paar Minuten auf dem Gesicht dieses jungen Mannes. Er hat gestrahlt. Der Applaus dauerte Minuten, keiner wollte aufhören. Mir sind die Tränen gekommen. Aus meinen gesunden Augen. Und nicht nur mir.

Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Ich hab manchmal das Gefühl, je mehr wir mit den Augen sehen, desto weniger sehen wir mit dem Herzen.

Weihnachten ist etwas, das uns zu besseren Menschen machen soll. Wir alle haben das ganze Jahr über die Möglichkeit, Weihnachten zu erleben. Oder, besser gesagt, zu geben. Also, meine Lieben, feiert Weihnachten mit euren Herzen; Weihnachten müssen wir uns nicht leisten, es wurde uns geschenkt. An uns ist es, es weiterzugeben.

(diese Geschichte wurde in der Kronen Zeitung veröffentlicht)

http://www.krone.at/das-freie-wort/titel-story-431763


Das Foto habe ich beim Besuch im Tierparadies Schabenreith geschossen)