nedjelja, 19. siječnja 2020.

Tief im Schweigen

tief im schweigen
ist alles gesagt,
wahrheit und glück
schlummern dort


wenn du sie nicht
willkommen heißt 
gehen sie fort

ohne ein wort

srijeda, 25. prosinca 2019.

Dijete si rođeno iz potrebe za svjetlom

što i dandanas gori u tvojim okicama
koje su poznavale svijet bolje od mene 
bolje i od onih rođenih prije mene

nisi zaboravila
vrijeme nam je ograničeno cilj isti a puti nam različiti
nisam zaboravila 

ima nas posvuda, svjetlo jače od tame a sjećanje od zaborava
u svjetlu se miješaju boje a
udaljenost se mjeri otkucajima  srca i
kada moraš birati izaberi sebe

kad si bila mala govorila sam ti
čuvaj se zlih ljudi, a danas ti kažem da oni
ne postoje
postoje sretni ljudi, ti si jedna od njih
i postoje oni  drugi, patološki nesretni
isuviše lijeni da bi isplivali  iz kala
svojih loših misli i gorih osjećanja
(zaobiđi, pazi da ne ugaziš)

ono na šta ne misliš i ne postoji
ono na šta misliš  postaje ti život,
predragocjen 
iz dlana Božjeg si stvorena
i dana ti je snaga Majke Zemlje
i poklonjeni  su ti nebrojeni sretni trenutci
ne mogu se potrošiti, jer
život ne griješi 

čast mi je biti dio tebe

Mama 😊❤



ponedjeljak, 9. prosinca 2019.

Gerechtigkeit schrie 🐾🐾🐾

Warum so viel Eitelkeit, warum alles daneben?
Wir werden ja nicht ewig leben!

Sei dankbar und glücklich,  tagein - tagaus
Niederlage? Na und? Lerne daraus!



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Die Zeit ist um! Gerechtigkeit schrie,
und wurde gehört! Die Melodie
wurde zum Spatenhub,
der Eitelkeit unter sich begrub.

Aus Staub der Menschen werden Wiesen erblühen
Glühwürmchen aus ganzer Kraft durch die Nacht glühen,
die Welt wird endlich ohne Angst aufleben
Nix wird mehr schief gehen, nix daneben!

nedjelja, 8. prosinca 2019.

*In meiner Mitte 🐾🐾🐾

In meiner Mitte
gibt es nur mich.
Es gibt dort kein "Ich".

Ich ruhe in mir,
im Jetzt und Hier,
ich ruhe im Licht.

In meiner Mitte
ist der schönste Garten,
des Vaters lebendige Liebe.

Das "Ich" muss draußen warten.

nedjelja, 1. prosinca 2019.

Ich saß am Sterbebett meines Vaters und weinte🐾🐾🐾

Wir gehen nirgendwo hin, wir bleiben.

Am Sterbebett sind wir das, 
was wir immer schon waren.
Der Rückverwandlung eilen wir entgegen
und wehren uns nicht mehr dagegen.
Es drängt uns buchstäblich loszulassen 
ohne Angst,  noch etwas zu verpassen...

Ein jeder Atemzug kann der letzte sein.

Ich blickte dem Tod ins Gesicht,
und fand nicht, er wäre zum fürchten. Eher Erlösung.
Des Lebensrätsels Lösung.
Strafe allein für diejenigen, die nicht 
wirklich lebten. 

Der Tod ist unser Freund
und so ein guter Lehrer! 
Er droht uns nicht, er ermahnt  uns bloß, uns zu erinnern .. 
es gibt kein Entrinnen! Der Lauf des Lebens ist ewig,
wir hatten die Ehre (eine Zeitlang)
unseren Beitrag  leisten zu können
im bunten 
Energiegemisch 

Wenn unsere Väter und Mütter tot sind,
sind wir an der Reihe. 
Was für ein Gefühl hast du dabei?

Vorbei... alles  ist vorbei. 


Ich möchte leben... ich lebe
Ich möchte alles nehmen was mir zusteht und es steht mir alles zu, 
und geben und nehmen und leben

Tragödien passieren nur innerhalb der Wände, die wir aus falscher Bescheidenheit in uns aufstellen, um bloß nicht aufzufallen. 
Aber Schönheit fällt auf. 
Echte Tragödie ist es, der Angst das Feld zu räumen. 
Du selbst zu sein zu versäumen.

Im Angesicht des Todes nur Wahrheit.
Leichter, schöner Tod für diejenigen ,
die ihre Arbeit getan haben 
und sie getan ohne zu jammern.
So starb mein Vater.

Ich hielt seine Hand und weinte 
weil er ein schweres Leben hatte
ich weinte 
weil er nie ein Kind sein durfte und dennoch 
bis ans Ende
ein Kind blieb
ich weinte weil ich ihm keine Fragen mehr stellen konnte
die Fragen wurden zu diesem Lied
ich weinte und der Tod lächelte mich sanft an,
(ich habe ihn klar gesehen, am Kopfende des ärmlichen Bettes)
- Warum weinst du, mein Kind, frug er mich.
- Niemand mehr kann ihm etwas zuleide tun...
Siehst du das Licht, das weiße Licht?
Dein Vater ist glücklich wenn du es bist ❤
Freue dich, lebe, bereue nichts...
Ich bleibe stets an deiner Seite,
vergiss das nicht!

An dem Tag als er starb, ist mein Vater im Licht aufgegangen,
von den Engeln aufgefangen
dort oben wurde er schön empfangen 
wie es sich doch gehört...

- Pa, ich bleibe  hier noch eine Weile!
- Mein Kind,  bloß keine Eile...
Und Liebe umhüllte mich ganz
wie noch nie, habe ich sie  gespürt... 







 



ponedjeljak, 4. studenoga 2019.

Ein Happy End für Diego

Samstag Morgen. An der Tür klingelt es.  Bin gerade aufgewacht. Über die Sprechanlage mache ich die Tür auf. Erneut klingelt es. Ich schaue in den Gang hinein  -  eine junge Dame fragt - wissen Sie wem die Sechser- Garage gehört? Von dort hört man nämlich eine Katze schreien!
Die gesuchte Wohnung befindet sich  einen Stock hoher.  Die Garage wird aufgemacht,  Katze herausgeholt. Durch das Fenster sehe ich ein wenig später ein Mädchen mit der Katze im Garten vor dem Haus. Okay, denke ich mir, die Eltern werden sich jetzt darum kümmern. 

Noch ein wenig Zrit ist verstrichen. Ich schaue wieder hinaus  - das Madchen ist immer noch mit der Katze draußen, ein älteres Mädchen ist dazugekommen.  Due Katze wird herumgetragen und gestreichelt. Eine sehr zutrauliche und verschmuste junge Katze, an die Liebkosungen offenbar gewöhnt. Verschiedenste Gedanken schießen mir durch den Kopf. Ich werde unruhig und gehe raus um nachzufragen wie es weiter geht. 
Das  Katerchen sieht gepflegt und wohlernährt aus. Sicherlich gehört er jemandem. Können euere Eltern die Katze übernehmen bis sich der Besitzer gefunden hat?  - frage ich das ältere Mädchen. - Sie muss ja zum Tierarzt,  vielleicht gibt es da einen Mikrochip zum ablesen. Hungrig ist das Tier höchst wahrscheinlich auch, es war ja eingesperrt Das kann nicht warten, sage ich.

-Ich glaube nicht, da wir Hamster haben und das passt nicht gut zusammen, meint das Mädchen. 
Gut. Dann werde ich mich darum kümmern, sage ich und gehe das Transportkorb  holen, das einstig unserem Zuco gehört hatte. 
Leckerchen habe ich in der Tasche auch. Das Katerchen kommt in die Box - bereit für die Fahrt.

Der Tierarzt sucht das Katertier nach einem Mikrochip ab. Das kleine Männchen ist nicht gechippt. Ist auch ein ganz junger Kater, an die sechs Monate alt. Langsam wird er ungeduldig, hungrig ist der Arme. Ich gebe ihm die Leckerlis, damit der Tierarzt ihn untersuchen kann. Er frisst gierig, das kleine Pelzknäuel. Anschließend bekommt er noch die Therapie gegen Parasiten, vorsichtshalber.  Ich nehme ihn ja auch mit in meine Wohnung, ganz klar. Es fängt an zu regnen, und die Nächte werden kalt. Undenkbar, ihn draußen streuenen zu lassen. Mit einer Dose Katzenfutter fahren wir nach Hause. 

Dort angekommen, gebe ich dem Katerchen zuerst zu essen. Der Arme hat Hunger, kann nicht abwarten dass ich die Schüssel voll mache. Nach der ersten Portion folgt die zweite. Eine Schüssel mit Wasser stelle ich ihm hin. Nachdem er sein Hunger gestillt hatte, und ein wenig trank, geht er die Wohnung inspizieren. Ob eh kein Staub drinnen ist 😁. Seinen Rundgang macht er ganz gemächlich, schaut überall hin. Zeigt keine Angst, schnurrt laut und zufrieden,  will kuscheln ❤.  Als sein neuer Lieblingsplatz wird ein  Sessel auserkoren. Dort macht er sich gemütlich und  müde und erschöpft schläft er sofort ein. Der Albtraum eingesperrt zu sein, Hunger und Kälte zu leiden, ist Gott sei Dank vorbei...

Ich mache von dem Kleinen ein paar Fotos, um sie ins Internet zu stellen. Auf Facebook gibt es Gruppen, wo man nach vermissten Tieren suchen kann, und die zugelaufene Tiere melden kann. Seine Leute suchen sicher nach ihm und sind ganz traurig und besorgt, geht mir durch den Kopf. Alles spricht dafür, dass der Kleine mit Liebe überschüttet wird, so zutraulich und selbstbewusst wie er ist...
Katzenstreu muss ich noch besorgen, dazu gehe ich zum nächsten Spar Markt. Frage dort gleich bei der Feinkost Abteilung ob wer den kleinen Kater kennt. Fotos habe ich auf dem Handy. Die Spar Mitarbeiterin kennt ihn nicht, verspricht aber es weiter zu sagen. Und dann... die nächste Kundin wird gefragt 
ob sie etwas über den Kater wisse.  - Wie sieht er aus? - fragt sie. Ich zeige ihr die Fotos auf dem Handy. - Das ist unser Kater, sagt sie... Wir haben uns schon Sorgen gemacht...
Und so kommt die Dame mit mir in die Wohnung. Der Diego - so heißt der Kleine -  schläft tief und fest auf dem Sessel. Ich nehme ihn in die Arme und reiche ihn seiner Besitzerin. Er schmiegt sich an sie, schnurrt laut ... Überglücklich, der Mendch und das Tier ❤ 

Bin ich froh,   diese Szene des Wiedersehens miterlebt zu haben ❤❤❤



ponedjeljak, 21. listopada 2019.

Mein kleiner Freund!

...Morgen wird es ein Jahr sein, das du von uns gegangen bist. Lange waren unsere Herzen mit  Trauer und Zorn erfüllt,  wir konnten uns damit nicht abfinden, dich fur immer verloren zu haben. Der Verstand war uns dabei keine große  Hilfe, man musste einfach dieses schreckliche Leid, das uns total unvorbereitet traf, über sich ergehen  lassen, um dem Herzen genug Zeit zu geben, den  Zorn und die Trauer durch Liebe in Freude zu verwandeln... Freude, dich gekannt  und geliebt zu haben, mein kleiner Freund.

Du warst ein Teil unserer Familie. 

Du hast deinen Platz auf der Couch gehabt, und einen Schlafplatz wo immer du wolltest. Meistens  im Bett eines der Kinder.  Du warst der einzige Kater auf der Welt der im Zimmer   einen Chefsessel besaß. Wenn du da drauf saßest, warst du auch ein richtiger Chef. Der Chef, dem wir gerne gedient haben 😊.

Mein kleiner Freund... Manche Leute sagen, für eine Katze ist es gefährlich als Freigänger zu leben, aber ich wollte dich nicht gefangen halten. Deine Freude, in der Sonne auf der Wiese zu schlafen, auf die Bäume zu klettern, Mäuse und Vögel zu jagen, deine Artgenossen zu treffen, war so ansteckend, dass ich es nicht ubers Herz brachte, dich in Gefangenschaft zu nehmen...   Deine Freude war auch meine Freude, und dein Leben war ein schönes Katzenleben... Wenn du genug von Abenteuern hattest, bist du immer pünktlich nach Hause zurück gekehrt,  um dich auszuruhen. Wo wir auf dich schon gewartet haben.


Nach diesem schrecklichen Tag vergingen die Wochen, dann Monate...  Dein Zeug lag immer noch in der Wohnung auf seinem Platz. Ich habe es lange nicht ubers Herz gebracht,  es wegzuräumen. Ich war ja innerlich wie versteinert 🙈...  Deine Deckchen habe ich bis heute nicht gewaschen, weil dein Duft in ihnen geblieben ist...

Sich mit dem Tod auseinander zu setzen, fällt uns Menschen sehr schwer, mein kleiner Freund. Wenn wir lieben, wollen wir auch ein wenig besitzen. Wir wollen brauchen und gebraucht werden. Wir wollen diese körperliche Nahe spüren.  Die Bindung zwischen uns war sehr stark, deshalb hat es so lange gedauert, bis wir dich aus unserer sichtbaren Welt loslassen konnten... Aber auch jetzt bist  du und bleibst bei uns, für alle Zeiten. 

Solange wir leben ❤