petak, 9. studenoga 2018.

Jesus, damals und heute

Vor mehr als 2000 Jahren ist Jesus gestorben, um viele Sünden der ganzen Menscheit reinzuwaschen. Gestorben eines grausamen Todes durch menschliche Hand. In der Fastenzeit denken wir daran. Tief oder nur oberflächig? Sich in die Qualen des Jesu zu sehr zu vertiefen würde uns höchst wahrscheinlich in Schrecken versetzen. Was ein Mensch einem anderen Menschen in der Lage ist anzutun. Und das einem, der nur den richtigen Weg weisen wollte. Einem, der einfach und unkompliziert geredet hat, und das war auch der Grund warum ihn solche Menschenmassen gefolgt hatten. Weil Wahrheit ist eigentlich einfach und unkompliziert. 

Immer nur die Wahrheit sagen?  Wer tut es noch?  Sag einfach es war nicht deine Schuld. Verschiebe es auf jemand anderen. Verschiebe deine Schuld auf jemand anderen.

  Jesus hat die Schuld VON ANDEREN auf sich genommen. Er ist standhaft geblieben, sogar in Augenblicken als er  keine Kraft mehr hatte, das schwere Kreuz zu tragen. Er ist bis zu Ende gegangen. Und Ende war  der Tod. 

Wenn ich mir das ganze heute anschaue, mehr als 2000 Jahre nach dem Tode Christi:
Christentum gespaltet in mehreren Richtungen und Sekten. Und alle diese "Organizationen" berufen sich auf Jesus. Sie alle schreien laut bis zum Himmel, das genau diese Religionsbekenntnis die EINZIG richtige ist.  Und alle anderen sind falsch.  Wer sich zu der falschen Religion bekennt, kommt nicht in den Himmel. So ist es. Es gibt unzählige Menschen die daran glauben.

Ich glaube nicht, dass sich  der liebe Gott das so vorgestellt hatte. Das er seinen Sohn, den Jesu, dazu geopfert hat, dass die heutigen Pharisäer und Schriftgelehrte genau wie damals ihre Geldbörse immer schön voll hätten. Dazu viele Immobilien. Und Bankkonten. Das ist nämlich alles ungeheuer wichtig für die Rettung der Seele. Die Rettung der Seele kann man kaufen. Egal welche schlimme Tat, alles wird vergeben. Der gute Gott Vater sitzt oben und lächelt uns an, uns schlimme Menschen. Und vergibt alles. Hört sich an als ob er bescheuert wäre. Das ist er aber nicht. Und vergibt ganz sicher  nicht alles....!

 Ich glaube dass jeder von uns Verantwortung trägt und darf sie nicht missbrauchen. Falls doch, wird er verurteilt werden. Gerecht. Vielleicht schon auf dieser Welt, spätestens auf der anderen. Es wäre an der Zeit, darüber nachzudenken.

                                                     Milena Covic

Weihnachten




Weihnachten
kommt im Kleid
Aus Schneeflocken,
  ganz weiß! 
                    
Ihr braucht jetzt
'nen Tee, ganz heiss.



Neben dem     Kaminfeuer
spürt man nicht den Wind
es kommt heute     Nacht
auf die Erde     ein Kind.
   
In       dieser     heiligen Nacht
höre     ich    die Engel  singen
möge       euch       dieses Kind
Liebe und Gesundheit bringen!



2009., Milena Covic





Mutter mit dem Welpen

Das Foto passt einfach zu gut in die Adventzeit. Es steckt voller Symbolik und spricht Bänder!

Eine Mutter hält ihr Baby in ihren Armen. Ihre schöne Augen voller Liebe leuchten, sie  fiebern ja geradezu  von Gefühlen und Sorgen... Es sind ja  auch 7 Babys, um die sie sich kümmern  muss... 

Meine Lieben, vergessen wir nicht das der Jesu genauso auf dem Stroh in einem ärmlichen Stall auf die Welt gekommen ist. Umgeben von  nur zwei Tieren die ihn wärmten- einem Esel und einem Ochsen... Vermutlich wollte ihn sein himmlischer Vater vor dem Anblick der Menschen zumindest in seinen ersten Stunden  verschonen;

In dem sind sich alle Religionen einig -
"Alles, was Ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
(Jesus im Matthäusevangelium 7:12,Christentum)
Was braucht man mehr, um ein guter Mensch zu sein?

In einem kleinen Dorf würde das Foto geschossen, von der kroatischen Tierschützerin Žaklina, die sich auch um diese schöne Mutter und ihre 7 Welpen kümmert, und will auch ein gutes Zuhause für sie suchen wenn sie soweit sind. Warum sie das macht? Weil sie genau weiß, dass alle Geschöpfe unsere Nächsten sind.




utorak, 6. studenoga 2018.

Tiere, die doch eine Chance

Heute war  der absolute Tag der Rekorde - 5 gerettete Leben. Innerhalb von 20 Minuten. Ein Igel, unschlüssig, mitten auf der Straße, eine Katze die es eilig hatte, ein paar hundert Meter noch eine weitere, ein Rehkitz, und zum Schluss ein Hase.
Wäre ich schneller gefahren, hatte keiner von ihnen eine Überlebenschance.
Raser sind eine realistische Gefahr auch  für Menschen, nicht nur für Tiere!

Ich lebe in einem kleinen Ort in Oberösterreich und fahre jeden Tag dieselbe Strecke. Aufgrund meiner Pflichten fahre ich öfters auch in den ersten Morgenstunden, als noch viele Tiere aktiv sind und oft versuchen  die Straße zu überqueren. Vor allem in den Gebieten, wo die Straße vom Wald und Feldern umgeben ist.
Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, wenn ihr  auf einer solchen Straße fahrt? Ich denke immer daran dass sich in dem Wald, beziehungsweise auf dem Feld, Leben verbirgt.
Viele Tier- und Vogelarten leben dort, oder irren umher. Da ich gerne am Leben Teil nehme, weiß ich, dass alle Wesen gerne am Leben bleiben würden.  Da fühle ich mich verpflichtet, auf das Leben zu achten, es zu respektieren. Möglicherweise steht das in keinem Gesetzbuch, aber wir Menschen sind auch moralische Wesen, oder? Das, was wir nicht erleben wollen, wollen wir den anderen auch nicht antun, oder?


Nach der Anzahl der uberfahrenen Tiere, wird  leider oft zu schnell gefahren. Zu unachtsam.  Zu schnell für Tiere, die auf der Nahrungssuche sind und keine Ahnung über unsere Verkehrsregeln haben. Wir haben es  anscheinend versäumt, sie darüber  zu informieren. Wir haben es vergessen, sie in unsere Pläne miteinzubeziehen. Und dennoch sind sie ein Teil dieser Erde und dürfen nicht vergessen werden. Es ist nicht möglich, so viele überfahrene Tiere als Zufall zu betrachten! 

Ich habe bis jetzt sehr oft bremsen müssen. Ich habe es bis jetzt jedes Mal geschafft, rechtzeitig zu bremsen. Egal, ob eine Igel Mama, ein Hase, oder eine Katze die sich weit weg von ihrem Zuhause verirrt hat. Sollte es einmal doch passieren, was ich nicht wünsche, werde ich stehen bleiben und nachsehen ob das Tier noch zu retten ist. 

Autos brauchen wir, keine Frage. Die meisten von uns sind viel unterwegs, um unseren täglichen Pflichten nachzugehen. Aber die Herren hinter dem Lenkrad sind WIR, nicht die Maschine. Wir steuern sie, und nicht umgekehrt!

Wir Menschen bringen großen Respekt den Themen wie  Nation oder Religion entgegen. Um eine bessere Welt zu erschaffen, müssen wir aber viel mehr Respekt dem Leben entgegenbringen. Dem Leben, auch in seiner kleinsten Form. Tiere gehören zu unserer Welt, ob wir das so wollen oder nicht. Wenn wir Ihnen gegenüber achtlos sind, werden wir auch unseren menschlichen Nächsten nicht besser behandeln. Ist höchstwahrscheinlich auch der Grund, weshalb es so viel unnötige Gewalt überall auf der Erde  gibt. So viele Auseinandersetzungen. Seit Jahrhunderten und Jahrtausenden immer nur Kriege. Auch die, die dem Auge der Öffentlichkeit verborgen bleiben.


Das ist nunmal die Welt in der wir leben. Wir haben sie nicht, so schön und bunt wie sie ist, erschaffen, und  haben demnach kein Recht, sie zu zerstören. Unsere einzige Chance ist es, sie gesund, schön und bunt, wie sie ist, mit allen ihren Besonderheiten zu erhalten. Zerstören wir sie, werden unsere Kinder und Enkelkinder   diejenigen sein, die dafür bösen werden. Ob wir es ihnen wirklich wünschen?


Die Verantwortung tragen wir Erwachsene, ohne Ausnahme. Als Einzelpersonen, als Eltern, Lehrer, Fahrlehrer, Gesetzgeber, Gemeindebediensteten, Zeitungsreporter...

Geben wir uns endlich mal eine Chance, besser zu werden. Geben wir dem Leben eine Chance. Geben wir unseren Tieren, die auch leben wollen, die Chance unversehrt die Straße zu überqueren.

Milena Covic

nedjelja, 4. studenoga 2018.

Sonnenuntergang

Der Horizont färbt sich rot  feurig lodert
er in seinen prachtvollsten Kleidern
deren Saum wie dein Haar aus purem Gold ist
während  du mich ernsthaft ansiehst

Des Himmels   Kelch füllt sich mit Röte, der Röte  von dem besten Wein
es dürstet mich zum trinken von deinen Lippen
es dürstet mich mit dir eins zu sein

Die ganze Wärme der sterbenden Sonne
strömt
aus deinen Händen diese  heilige Kraft

die mir mir  die Sicherheit geben

Liebe und Halt



Siehe nicht hin! Ich ziehe an
mein Nachtgewand aus Nachtigall Gesang
dass keiner außer dir hören kann
der jubelnden Leidenschaft Klang

subota, 3. studenoga 2018.

Vater unser 🐾🐾🐾

Vater unser, Du gabst uns das Leben
Du  sagtest  - nehmen und geben
ist dasselbe, wenn in Liebe geschieht

was ist bloß schief gelaufen, was
hat die Menschheit  nicht verstanden?Dass sie Dich und schließlich sich selbst verriet?

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Mach die Pforten meiner Seele und
alle Fenster auf, so dass ich mit dem
Herzen sehe und keine Gespenster

Der Frieden wartet schon lange
aus dem Gefängnis dummer Gedanken
entlassen zu werden. Geben wir ihm
endlich mal die Chance hier auf Erden!

nedjelja, 28. listopada 2018.

*DER TAG AN DEM DIE STERNE EIN BRÜDERCHEN BEKAMEN 🐾🐾🐾

an dem tag als du starbst war bereits herbst
feinfühlige birken und uralte eichen haben ihr letztes gold
auf dich ausgeschüttet der wind
hat ihnen dabei geholfen
als die mutter dich zurück in ihren schoß empfing

bereits am nächsten tag wusch der regen die spuren
weg von der straße wie eine blinde tappe ich durch den tag
ich sehe
dein liebes gesichtchen deine weisen augen ich kann dich
nicht rufen da dein name im schrei geblieben ist
auf dieser straße und mein herz durchstach eine scharfe klinge 

als ich dich sah wie du dort lagst

der schrei und ich blieben auf der straße  
längst danach als der regen   die blutspur  weg wusch

die spur war wie von dieser sternschnuppe erinnerst
du dich als wir sie sahen in der morgen dämmerung
eines kalten dezember tages und ich wünschte mir

ich wünschte mir

dass du glücklich bist du bist jetzt glücklich 

in zukunft muss ich mir überlegen was ich wünsche

die ganze freude alles was schön war
wurde zum joch auf meinem nacken das geht vorbei
ich weiß wir werden uns einmal wiedersehen  aber
es heißt immer dass wir in der gegenwart leben müssen nicht
in der zukunft

verzeih mir dass ich nicht locker lasse das geht vorbei
alles geht einmal vorbei
das ist meine art dir zu sagen wie sehr ich
dich geliebt habe
diese tage sind schwierig aber noch stärker ist die liebe
und freude und licht ist stärker als die dunkelheit
die sterne bekamen endlich ein BRÜDERCHEN
warum immer nur schwesterchen

ich bewahre diese tage in heiliger erinnerung
es waren viele Žućo mehr als siebenhundert
ich habe sie sichergestellt falls ich sie jemals brauche

jetzt brauche ich sie